Überblick

In den Portierungsprojekten setzen wir auf Technologie des US-amerikanischen Unternehmens Ice Tea Group. Das auf Gupta spezialisierte Softwarehaus hat das Porting Project 2005 ins Leben gerufen. Es sollte Gupta-Entwickler von Anfang an dabei unterstützen, ihre Anwendungen auf die .NET-Plattform zu portieren und dadurch zukunftsfähig zu machen. Die Portierungswerkzeuge entwickelt die Ice Tea Group seitdem kontinuierlich weiter. Als ihr Premium Porting Partner ist fecher seit 2008 für den weltweiten Vertrieb der Dienstleistung verantwortlich.

Ice Porter

Das Portierungswerkzeug Ice Porter setzt SAL-Code automatisiert in C#- oder VB.NET-Code für die .NET-Plattform um. Außerdem wandeln die intelligenten Übersetzer die Reports von ReportBuilder wahlweise nach Crystal Reports, List & Label oder Reporting Services um.

Porting Project Framework

Die native Klassenbibliothek Porting Project Framework liefert alle notwendigen, aus der Gupta-Welt bekannten Klassen, Methoden und Konzepte. Diese stellt sie zentral in einer optimierten .NET-Implementation zur Verfügung.

Porting Project Cloud

Mit Porting Project Cloud wird das Framework um die Möglichkeit zur Partitionierung in mehrschichtige Architekturen erweitert. So können Anwendungen teilweise oder vollständig vom Desktop auf einen Server, ins Rechenzentrum oder zu einem Cloud-Computing-Anbieter verlegt werden.

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Anwendung

Eine Portierung muss die Funktionen und Abläufe der ursprünglichen Anwendung funktional so vollständig wie irgend möglich in die neue Umgebung transferieren. Außerdem soll die portierte Anwendung für ihre Benutzer genauso aussehen wie zuvor unter Gupta. Schließlich wollen die Entwickler die bisherige Anwendungsstruktur wiedererkennen und in der neuen Umgebung problemlos pflegen und weiterentwickeln können. Daher unterstützt das Portierungswerkzeug Ice Porter zahlreiche Elemente aus der Gupta-Welt und setzt diese in die entsprechenden .NET-Konstrukte um:

iCustomizer

Mit dem iCustomizer setzen Entwickler kundenspezifische oder veränderte Anforderungen an eine Standardanwendung ohne großen Aufwand um: Das Add-on für .NET-Applikationen ermöglicht es, die Benutzeroberfläche ohne weiteres Programmieren zur Laufzeit anzupassen. Graphical-User-Interface-Elemente und Controls aus dem Repertoire von Microsoft Visual Studio können damit nachträglich verändert oder hinzugefügt werden. Entwickler nutzen das Werkzeug auch, um die Funktionalität einer fertigen Anwendung über C#-Code und Events zu erweitern.

Das vom Softwarehaus nGroup im Rahmen eines Portierungsprojektes entwickelte Customizing-Werkzeug wird von fecher auf das Porting Project Framework abgestimmt und in Projekten eingesetzt.

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Reports

In den Reports einer Gupta-Anwendung steckt ebenfalls erheblicher Entwicklungsaufwand. Zudem haben Hersteller, Dienstleister oder Kunde sie oftmals an individuelle Bedürfnisse angepasst. Beides bleibt beim Technologiewechsel mit dem Porting Project erhalten, indem wir auch die Reports automatisiert portieren. Das Portierungswerkzeug Ice Porter unterstützt drei unterschiedliche Zielsysteme:

• Crystal Reports

• List & Label

• Reporting Services

Unsere Kunden sind damit unabhängig von technologischen Zwängen und können ihre Auswahl nach den funktionalen Erfordernissen und Lizenzmodellen treffen.

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Datenbanken

In der Theorie ist der Wechsel von einer Datenbank zu einer anderen ganz einfach: Dank der Standardisierung von SQL sollten die vorhandenen Anwendungen grundsätzlich mit einer beliebigen neuen Datenbankplattform zusammenarbeiten können. Die Praxis allerdings sieht anders aus. Da stehen einem problemlosen Umstieg inkompatible Herstellerstandards zur Definition von Tabellen und Views, proprietäre Programmiersprachen für Trigger und Stored Procedures und nicht zuletzt erhebliche Abweichungen der einzelnen SQL-Dialekte im Wege.

Für Abhilfe sorgen die toolgestützte Dienstleistung sqlPorter und die Middleware-Komponente sqlTranslator. Sie machen den Umstieg so einfach, wie er von den Erfindern von SQL ursprünglich gedacht war.

Ein Migrationsprojekt gliedert sich in vier Phasen:

Phase 1:

Wir bilden die bestehende Tabellenstruktur auf der Zieldatenbank ab. Aus Anwendungssicht verhält sie sich damit exakt wie die Ausgangsdatenbank.

Phase 2:

Wir setzen die Datenbanklogik um.

Phase 3:

Eine von uns entwickelte SQL-Anwendung verbindet als Datenpumpe alte und neue Datenbank und übernimmt alle vorhandenen Daten.

Phase 4:

Unser konfigurierbares Werkzeug sqlTranslator übersetzt zur Laufzeit die SQL Statements der .NET-Anwendung in die Syntax der Zieldatenbank.

Bei den unterstützen Datenbanken konzentrieren wir uns derzeit auf sqlBase als Ausgangs- und SQLServer sowie Oracle als Zieldatenbanken. Weitere wie PostgreSQL, MySQL, DB2 oder Firefox werden demnächst hinzukommen. Die Dienstleistung sqlPorter bieten wir im Rahmen des Porting Projects zum Festpreis an.

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