Überblick

Unsere Portierungsprojekte laufen stets nach einem bewährten Vorgehensmodell ab. Lediglich der Servicegrad ist variabel. Beim Full Porting übergeben wir die Anwendung am Ende eines Projektes „schlüsselfertig“ portiert. Beim Cooperative Porting können die Kunden eigene Entwicklungsressourcen einbringen. So lassen sich die im Vergleich zu einer Neuentwicklung ohnehin niedrigen Kosten weiter senken. Die hausinternen Entwickler erhalten dann nach der automatisierten Portierung durch fecher den fertig portierten und kompilierbaren Code. Sie kümmern sich um dessen Feinschliff und finalisieren ihn. Damit alles reibungslos klappt, werden sie vorher von unseren Experten geschult. Diese stehen außerdem jederzeit als Coaches zur Verfügung.

Das bewährte Porting-Project-Vorgehensmodell unterteilt sich in mehrere Phasen: In den Evaluierungsphasen erarbeitet fecher mit potenziellen Kunden eine solide Entscheidungsgrundlage für die Portierung ihrer Gupta-Anwendung. Dazu gehört auch unser Festpreisangebot, das sich nach Code-Umfang und -komplexität richtet. Erst danach startet mit den Portierungsphasen das eigentliche Projekt. Die Testphasen führen schließlich zu einer auf .NET portierten, voll lauffähigen und für die Weiterentwicklung in Microsoft Visual Studio bereiten Anwendung.

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Evaluierungsphasen

Phase 1 – Information:

Ein Informationspaket aus Referenzbeispielen illustriert, wie das Porting Project in der Praxis abläuft. Erste Fragen klären wir im persönlichen Gespräch oder bei einer Online-Demonstration. Außerdem beraten wir zu Technologieauswahl, verschiedenen Migrationsansätze und der Zukunft von Gupta.

Phase 2 – Grobanalyse:

Mit dem Werkzeug Item Counter und unseren immer weiter verfeinerten Checklisten erfassen wir den Code-Umfang sowie mögliche Besonderheiten. So können wir den erforderlichen Aufwand, den Zeitrahmen und die Kosten des Portierungsprojektes mit einer Schwankungsbreite zwischen 10 und 15 Prozent abschätzen. Die Grobanalyse ist kostenfrei.

Phase 3 – Feinanalyse:

Wir untersuchen alle Anwendungsmodule und Reports auf Problembereiche und Abhängigkeiten. Der potenzielle Kunde erhält einen Ergebnisbericht, das Festpreisangebot und einen groben Zeitplan für die Portierung. Die Feinanalyse berechnen wir nach Zeitaufwand. Je nachdem wie komplex die Anwendung ist, beträgt dieser zwei oder mehr Tage.

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Portierungsphasen

Phase 4 – Project Setup und Partitioning:

Das Portierungsprojekt wird auf Basis der Analyseergebnisse aufgesetzt. Wir stimmen den genauen Zeitplan und die weitere Vorgehensweise mit dem Kunden ab. Gemeinsam definieren wir die Zielstruktur der einzelnen Anwendungsmodule und -komponenten und damit der gesamten Anwendung.

Phase 5 – Code Generation und Completion:

Nacheinander portieren wir alle Module und Reports mit dem Werkzeug Ice Porter. Dies wird mehrmals wiederholt, um eine möglichst hohe Übersetzungsrate zu erzielen. Falls erforderlich, überarbeiten wir den SAL-Code vorher leicht oder lassen den Ice Porter vom Hersteller geringfügig anpassen. So können beispielsweise auch selten benötigte Information übersetzt werden. Den generierten .NET-Code überarbeiten wir manuell, damit er kompilierbar wird.

Phase 6 – Code Finalization:

Codeanteile, die sich nicht automatisch portieren ließen, implementieren beim All-Inclusive-Porting unsere Spezialisten, beim In-House-Porting die Entwickler des Kunden. Sie überprüfen außerdem alle Masken, Dialoge und Reports und führen grundlegende Tests durch.

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Testphase und Weiterentwicklung

Phase 7 – Testphase:

Sollen wir auch die Abnahmetests ganz oder teilweise vornehmen, rechnen wir das zuzüglich auf Basis der geleisteten Stunden ab. Je nach gewähltem Portierungsmodell, also All-Inclusive-Porting oder In-House-Porting, werden eventuell auftretende Fehler von uns, dem Kunden oder gemeinsam behoben.

Phase 8 – Training:

Wir führen die Entwickler ausführlich in die native Klassenbibliothek Porting Project Framework und die portierte Anwendung ein. Dies legt den Grundstein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Sollen darüber hinaus weitergehende .NET-Kenntnisse aufgebaut werden, bieten wir gerne entsprechende Seminare an. Ein Supportvertrag sichert unsere kontinuierliche Unterstützung.

Phase 9 – Weiterentwicklung:

Das Portierungsprojekt mündet in einen langfristigen Entwicklungsprozess. Die Entwickler nutzen ab sofort die neuen Möglichkeiten der .NET-Plattform. So können sie etwa die Codequalität pragmatisch durch Refactoring verbessern. Die Weiterentwicklung umfasst außerdem Benutzeroberfläche und Datenbank. Dabei unterstützen wir den Kunden ebenfalls gerne.

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